Vivobarefoot - Kameraüberwachung

VIVOBAREFOOT IN LEIPZIG

Die Mitarbeiter werden ungefragt mit einer Kamera überwacht!


Lesezeit:

10min

Was erfährst du:

  • Die Vivobarefoot Stores werden Videoüberwacht von der EOD (European Online Distribution GmbH) ohne die Mitarbeiter zu fragen, ohne die Kunden zu informieren
  • Ich dachte, dass die Zeiten der Geschäftsführer, welche ihre Eimer mit "Sch***e" von oben kippen und mangelnde Soft Skills aufweisen, vor bei ist - es scheint nicht so


Heute geht es mal um ein Thema, was mich persönlich sehr berührt und mir ordentlich aufstößt. Tatsächlich macht es mich unruhig, verschlechtert meinen Schlaf und löst Beklemmungen aus. Man soll ja das im Leben tun, was einen Spaß und Freude bereitet. Was bringt dir ein Job, wenn du dort nur genervt hin gehst? Vivobarefoot hatte mich damals angefragt, ob ich als Barefoot Coach bei ihnen in der Beratung tätig sein möchte. Da war alles harmonisch und die Arbeit macht Freude. Die Tatsache ist nicht von der Marke Vivobarefoot generiert, sondern von der EOD (European Online Distribution GmbH), bei der ich angestellt bin.

 

Vielleicht hast du schon mit bekommen, dass Vivobarefoot in mehreren Städten Stores eröffnet. Persönlich finde ich das super, da man so einen Blick auf die Füße werfen kann, mit den Menschen ins Gespräch kommt und die Leute entsprechend beraten kann. Klar wäre es besser, wenn die Menschen Barfuß laufen würden, dennoch geht das scheinbar nicht in jedem Bereich (Arbeitsschutz, gesellschaftliche Etiketten - da hängen wir scheinbar sehr an konditionierten Meinungen). Aber dazu gibt es ja "Barfußschuhe". Jeder Store hat einen Storemanager und dann entsprechend die Angestellten und Freiberufler. Standard im Einzelhandel.


VIDEOÜBERWACHUNG IM VIVOBAREFOOT STORE LEIPZIG, DRESDEN ... ÜBERALL


Das Ganze hat sich folgender Maßen abgespielt: An einem Tag (ca. ein Monat vor der neuen Datenschutzordnung) lag eine Kamera auf dem Tresen, was uns schon dutzig machte. Im Gespräch mit der Storeleitung schilderte man uns, dass die EOD aus Freiburg die Stores Videoüberwachen will. Das ist ja erstmal Gang und Gebe, dass man in Geschäften gefilmt wird (Diebstahlschutz - wir gehen mal nicht von Überwachung der Mitarbeiter aus). Folgende Fragen standen für uns im Raum:

  • Werden die Mitarbeiter ständig mit drauf sein (Kassenbereich, Pausenort)
  • Werden die Aufnahmen gespeichert, wenn ja - wo und wie lange?

Wir wurden zu diesem Zeitpunkt in keinster Weise von der EOD informiert, geschweigen gefragt, ob wir das in Ordnung finden. Ein bisschen typisch:

  • Geschäftsführung entscheidet etwas - alle "Arbeitsbienen" müssen sich danach richten.

In welcher Zeit leben wir denn heute? Die Menschen sind aufgeklärter als jemals zuvor (vielleicht aber auch naiver und leichtgläubiger). Heute kann man nicht mehr die Sch***e von oben nach unten kippen und erwarten, dass alle Tanzen. Ihr werdet sehen, wenn nicht ein Eimer Sch***e reicht, dann nimmt man halt drei Eimer... .

 

Wir haben uns erst einmal einheitlich gegen die Kamera ausgesprochen, zumal bei der erstmaligen Installation heraus kam, dass es eine App/ Programm gibt, welches jeder Zeit auf die Kamera zugreifen kann. Auf gut Deutsch:

  • Wenn eine Kamera installiert ist, werden die Daten lokal oder auf einem Server gespeichert. Nach einem ausgewählten Zeitraum werden die Daten automatisch gelöscht. Kommt es zu einem Zwischenfall - kann man dann das Filmmaterial sichten.
  • In den Vivostores handhabt die EOD es anders: Sie können jeder Zeit nach Lust und Laune im Laden schauen, was die Angestellten tun. Man hat also das Gefühl, ständig beobachtet zu werden.

Kleines Gegenbeispiel? Stell dir vor, du gehst im Sommer an einen See und möchtest baden. Du hast aber ständig das Gefühl, dass dich jemand beobachtet. Beklemmend, oder? Vielleicht versucht man sich zu verstecken (das wäre eine normale Stressreaktion). Verstecken geht jetzt im Laden nicht.

 

Nach dem die EOD gemerkt hat, dass der Wunsch des Aufstellens der Kamera nicht nachgegangen wird, folgten weitere Eimer Sch***ße.

  • die Geschäftsführung der EOD hat massiv Druck auf die Storeleitung ausgeübt (Einzelheiten kann ich nicht weiter geben, da ich nicht dabei war), welche dann natürlich in einem Zwiespalt waren: Kamera aufstellen - EOD ist beruhigt - Kamera nicht aufstellen - Kündigung

Zu dem Zeitpunkt hätte man uns noch immer seitens der EOD aufklären können, was denn genau mit der Kamera passieren soll. Wo wird es gespeichert, was wird gespreichter, wie lange wird es gespeichert etc. - NICHTS!

 

Nach eigener Recherche werden die Daten wohl in den USA gespeichert, die Kamera kann Gesichtserkennung, was "praktisch" für das Schalten von Werbung auf gängigen Social Media Plattformen  ist. Du gehst in einen Vivobarefoot Store, dein Gesicht wird erkannt und eine Woche erhälst du dann von Geisetrhand Werbung in deinem Facebook-Messenger. Du denkst, dass ist Utopi? Ich bin immer wieder überrascht, was ich bei Facebook & Co als Werbung angezeigt bekomme.


DIE KAMERA WIRD IM VIVOBAREFOOT STORE AUFGESTELLT


Die Geschäftsleitung hat es dann geschafft und die Kamera wurde aufgestellt. Es gab bis Dato noch immer keine konkreten Informationen - wie, was & wo. Man argumentierte, dass man in den Laden schauen würde, wenn man mal nicht ans Telefon gehe. Vielleicht verständlich, wenn man in Freiburg sitzt und Kontrolle über seine Läden haben möchte. Aber ehrlich? Nicht mit einer Kameraüberwachung. Da verspielt man sich jegliche Karten, wenn es um Vertrauen, Wertschätzung & Co geht. Man meinte, man gewöhne sich ja an die Kamera. Genau so wie man sich an einen Spanner am See gewöhnt, nicht!


DATENSCHUTZ UND VIVOBAREFOOT GERMANY (EOD)


Bei H&M, bei C&A und was es nicht alles für Läden gibt, wo man sein Geld lassen kann. Was haben die Läden gemeinsam und heben sich von Vivobarefoot Leipzig bzw. der EOD ab? Kameras haben alle - aber die Aufklärung seitens der Speicherung der Daten ist ein Himmel weiter unterschied.

 

Bei den ersten beiden Läden hängen teilweise A4 Zettel mit den Speicherdaten, wer die Daten zu sehen bekommt, wie lange sie gespeichert werden etc..

Und die EOD im Vivobarefoot Store? Nichts! Es kam später ein kleines, blaues Schild mit einer Kamera an die Ladentür. Keine Informationen über die Aufnahme, wieso, weshalb, warum. Die Kunden bleiben also in der gleichen Ahnungslosigkeit wie die Angestellten. Soft Skills werden in der Geschäftsleitung der EOD groß geschrieben!

 

Was mich tatsächlich wundert - KEIN Mensch interessiert sich dafür. Den Leuten ist es förmlich egal, dass sie gefilmt werden. Daher habe ich am Anfang "naiv" geschrieben.


DRUCKMITTEL VON OBEN


Hier mal ein paar Druckmittel, welche gerne von oben genutzt werden (vielleicht trifft das ein oder andere ja auf den Vivoladen in Leipzig zu, wer weiß das schon...)

  • sofortige Kündigung
  • Mangelndes Durchsetzungsvermögen von der Storeleitung
  • der Ton (Geschäftsführer werden gerne Laut - je nach Soft Skill Ausprägung) - als ob das was bringt - man wird zwar überwacht, aber man ist nicht taub (was mir gerade noch einfällt - die erste Kamera musste wieder zurück geschickt werden,. da man sich nicht sicher war, ob das Mikrofonkabel durchtrennt war - Abhören ist tatsächlich verboten)
  • es wurde ein Bild der Kamera gesendet (da sie Richtung Wand gedreht war, war nichts zu sehen) - also ein schöner Indiz, dass die EOD unabhängig von Diebstahlschutz schauen möchte, was die Mitarbeiter tun (der Inbegriff von VideoÜBERWACHUNG)

WIE GEHT ES WEITER & WAS BEDEUTET DAS FÜR DICH?


Bis zum heutigen Standpunkt gibt es:

  • keine Deklarierung der Daten (weder für die Mitarbeiter noch der Kunden)
  • kein Bescheid seitens der EOD an die Mitarbeiter (es wird halt so hingenommen)

Wen ich Workshops im Store gebe, habe ich ein unwohles Gewissen, da man immer das Gefühl hat, das jemand zuschaut. Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Das hinterlässt eine starke Kerbe. Hinzu kommt die ständige Unruhe. Sicherlich kann ich mit Adaptogenen und meinen Lifestyle dagegen etwas tun. Aber es ist immer noch das Gefühl da.

 

Was bedeutet das für dich?

Die Beratung hat sich verändert. Auf Grund der Überwachung hat man das Gefühl Schritt-auf-Schritt verfolgt zu werden. Am Ende leidet der Kunde darunter! 

 

Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? In Dresden habe ich erfahren, dass Personal gehen würde, wenn die Kamera aufgestellt wird. Wie siehst du das? Wenn du dich bei einem Unternehmen bewirbst - erkundigst du dich seitens der Überwachung?


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Bis bald und lebe natürlich gesund!

 

Dein Coach Carsten



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Carsten Wölffling (B.Sc) | Functional Basics

Coach & Speaker für artgerechte Gesundheit

Sporttherapeut, Health & Food Coach, kPNI i.A, 

Barefoot Coach, Biohacker

 

+49 (0) 176 530 57 135 | functional.basics@gmail.com



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