Es ist die wohl undankbarste Position der modernen Arbeitswelt: Das mittlere Management. Von oben drückt das C-Level mit ambitionierten KPIs und dem Ruf nach „agiler Transformation“. Von unten kommen die berechtigten Forderungen der Teams nach New Work, psychologischer Sicherheit und Flexibilität.
In einer BANI-Welt, die ohnehin schon angstauslösend und unbegreiflich ist, wird diese Führungsebene zum Stoßdämpfer des gesamten Unternehmens. Die Folge? Überforderung, Zynismus und ein gefährlich hohes Burnout-Risiko.
Dieser Artikel ist Teil des "Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Der ultimative Guide für moderne Unternehmen".
Das Problem: Druck von zwei Fronten
Warum ist die Belastung gerade hier so hoch?
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Die Umsetzungsfalle: Das mittlere Management muss Strategien implementieren, die es oft nicht selbst mitgestaltet hat.
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Rollen-Konflikt: Sie sollen „VOPA“ (Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität) leben, werden aber oft noch nach alten „Command and Control“-Metriken bewertet.
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Empathie-Erschöpfung: Als „Healthy Leader“ sollen sie die mentale Gesundheit ihres Teams schützen, vernachlässigen dabei aber oft ihre eigene Selbstführung.
Die Lösung: Drei Hebel zur Entlastung
Als Gesundheitsexperte begleite ich Unternehmen dabei, dieses Sandwich-Dilemma aufzulösen. Die Lösung liegt in der geschickten Kombination der Konzepte, die wir bereits kennen:
1. VOPA als Entlastungstool nutzen
VOPA ist kein zusätzliches To-do, sondern ein Befreiungsschlag.
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Intervention: Geben Sie Verantwortung durch Partizipation ab. Wenn das Team selbstorganisiert entscheidet (Agilität), muss die Führungskraft nicht mehr jedes Detail kontrollieren.
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Nutzen: Reduktion von Micro-Management spart Zeit und mentale Energie.
2. Positive Leadership (PERMA) für sich selbst
Bevor eine Führungskraft das Wohlbefinden des Teams steigern kann, muss sie das eigene „P“ (Positive Emotions) und „A“ (Accomplishment) sichern.
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Intervention: Führungskräfte-Coaching, das den Fokus auf die eigenen Stärken legt.
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Nutzen: Wer die eigene Selbstwirksamkeit spürt, reagiert resilienter auf Druck von oben.
3. Psychologische Sicherheit „Upwards“
New Work darf keine Einbahnstraße sein. Auch das mittlere Management braucht einen „Safe Space“ gegenüber dem C-Level.
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Intervention: Etablierung einer Feedback-Kultur, in der Abteilungsleiter offen kommunizieren können, wenn Ressourcen nicht mit den Zielen übereinstimmen.
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Nutzen: Realistische Zielsetzung verhindert chronische Überlastung.
Das Fazit: Resilienz ist eine Organisationsaufgabe
Das mittlere Management ist das Rückgrat der digitalen Transformation. Wenn dieses Rückgrat bricht, scheitert der gesamte Wandel. Unternehmen müssen begreifen: Gesunde Führung beginnt bei der Entlastung der Führungskräfte selbst.
Wir müssen weg vom „Stoßdämpfer-Modell“ hin zum „Enabler-Modell“, in dem Führungskräfte nicht mehr kontrollieren, sondern vernetzen und moderieren.
Dieser Artikel ist Teil des "Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Der ultimative Guide für moderne Unternehmen".
Über den Autor: Carsten Wölffling
Hi, hier schreibt Carsten, Gründer von Functional Basics, dem Health Meeting Leipzig & der Bewegung #GesundheitIstFürAlleDa.
Seit 2009 unterstütze ich als Sporttherapeut (B.Sc.), Gesundheits- & Ernährungsberater, systemischer Life & Stress-Coach, Ausbilder, Speaker & Health Content
Creator Menschen & Unternehmen zu mehr Gesundheit, Klarheit & Leichtigkeit im Leben.
Aufgrund meiner Arbeit mit verschiedensten Menschen & eigener Lebenserfahrungen, wie 2011 Burnout, 2015 Boreout mit Suizidgedanken, limitierenden Glaubenssätzen, mangelnder Selbstliebe,
trage ich die essenziellen Basics zusammen, um einfach glücklich gesund alt zu werden.
Was braucht es, um glücklich gesund alt zu werden? Eine sichere &
anpassungsfähige Basis.
Dafür kreiere ich Möglichkeiten, sodass du dein sicheres Fundament für mehr Wohlbefinden & Leichtigkeit kreieren kannst.
#GesundheitIstFürAlleDa
Dieser Artikel ist Teil des "Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Der ultimative Guide für moderne Unternehmen".
