Glossar

GLOSSAR

Begriffe als Übersicht



A


ADAPTOGENEAdaptogene sind biologisch aktive Pflanzenwirkstoffe, welche den Körper bei körperlichen und emotionalen Stressbelastungen helfen sich an zu passen. In der natürlichen Form findet man sie in Vital- oder Heilpilzen.

 

ACTH | Adrenocorticotropin bzw. Adrenocortikotropes Hormon ist ein Hormon, welches im Hypophysenvorderlappen gebildet wird und die Nebennierenrindenfunktion steuert. Kurz gesagt: Ein Hormon aus dem Hirn, was Einfluss auf die Nebenniere hat. ACTH hat ua. Einfluss auf weitere Hormone: Cortisol, Sexualhormone, Aldosteron (Einfluss auf das Blutvolumen und Blutdruck - wird erhöht).

 

ADRENALIN | Adrenalin kennt der ein oder andere vielleicht von dem Rummel, wenn die Achterbahn ihre Kreise fährt. Auch Epinephrin genannt, wird im Nebennierenmark produziert. Da ein Kältereiz das sympathische Nervensystem triggert, kommt es zu einer Adrenalinausschüttung. Das Hormon bewirkt eine Beschleunigung des Stoffwechsels in dem es die Glucose in der Leber mobilisiert und den Fettabbau ankurbelt. Es geht schlicht weg um eine erhöhte Bereitstellung von Energie. Das Ergebnis von Adrenalin sind eine erhöhte Herzfrequenz, eine tiefere Atmung (mehr Sauerstoff wird benötigt), eine schlechtere Durchblutung des Verdauungstraktes (falls du schon einmal bei Minusgraden auf dem Lokes gesessen hast, kannst du das vielleicht nachvollziehen). 

 

ALLICIN | die Aminosäure Allinin reagiert mit Allinase und wird zu Allicin), macht den typischen Knoblauchgeruch aus

 

ANIS | Anis oder auch Pimpinella Anisum ist eine sehr altes Gewürz- und Heilpflanze. Ursprünglich aus Asien stammend findet man sie nur nach eigenem Anbau. Bekannt ist Anis in der Weihnachtszeit oder im Likör- und Schnapsbereich. In der Alternativmedizin findet man Anis bei Husten- und Atemberschwerden, Blähungen .

 

ANETHOL | organische Verbindung, gehört zu den Phenylpropanoiden; Bestandteil von ätherischen Ölen; richt typisch nach Anis; Unterscheidung zwischen trans-Anethol (enthalten in Pflanzen und Früchten) und Photoanethol (bei falscher Lagerung wandelt sich trans-Anethol in dieses um. welches östrogenartige Wirkung auf den Körper ausüben kann)

 

ANOREXIE | Appetitlosigkeit 

 

ANTHOZYANE | (bedeutet eigentlich "dunkelblau", "schwarzblau"); wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, gehört zu den  sekundären Pflanzenstoffen; der zucker freie Anteil Aglycon macht die Farbe aus; in den Pflanzen absorbieren sie auf Grund der dunklen Farbe kurzwellige UV-Strahlen und geben diese als Wärme in die Pflanze (Schädigung des Zellkerns in den Zellen der Pflanze wird so verhindert); lockt Insekten und Tiere an, Schutz vor freien Radikalen

 

ANTINÄHRSTOFFE | Antinährstoffe oder auch antinutritiver Substanzen bezeichnen Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern andere Nährstoffe ganz oder teilweise unbrauchbar machen.

 

APATHIE | Teilnahmslosigkeit

 

APHRODISIAKUM |  Mittel zur Belebung oder Steigerung der Libido.

 

ASCORBINSÄURE | auch Vitamin C; wasserlösliches Vitamin, wichtig für Knochen, Zahnschmelz, Immunsystem, Enzyme, Bindegewebe

 

ASHWAGANDHA | Ashwagandha ist ein adaptogenes Kraut, dass in der ayurvedischen Medizin sehr bekannt ist und seit mehr als 2.500 Jahren verwendet wird. Es ist eigentlich das am häufigsten verwendete und am besten erforschte Adaptogen. Wenn man Ashwagandha aus dem Sanskrit in etwa übersetzt, dass bedeutet es "Geruch des Pferdes".

 

ASPARAGIN | Aminosäure, welche zum Beispiel im Spargel vorkommt; wirkt harntreibend; wird in der eigenen Leber hergestellt; Ausgangsstoff für Neurotransmitter 

 

ASTAXANTHIN | Astaxanthin ist eine Art von Carotinoid, ein natürlicher orange-rotes Pigment (Farbstoff), dass in einer Vielzahl von Lebensmitteln vorkommt; besonders ind Krill, Algen, Lachs und Hummer; Astaxanthin ist eines der stärksten Antioxidantien in der Natur; die antioxidative Kraft liegt  bei 6.000 mal höher als Vitamin C, 550 mal höher als Vitamin E und 40 mal höher als Beta-Carotin


B


BERIBERI | Erkrankung, welche bei einem Vitamin B1 (Thiamin) Mangel auftritt

 

BIOHACKING | Biohacking setzt sich aus verschiedenste Facetten zusammen. Functional Basics und der artgerechte Lebensstil stellen das Fundament dar. Biohacking integriert die Selbstvermessung und das analysieren der Umgebung. Biohacking findet sich in der Optimierungspyramide eher oben.

 

BIOVERFÜGBARKEIT | Bioverfügbarkeit ist der Anteil eines Wirkstoffs oder einer Substanz, welche sobald es in den Kreislauf des Körpers eintritt, eine Wirkung zeigt und nicht als Abfall beseitigt wird.

 

BLUEBLOCKER | Brillen, welche speziell den blauen Aneil des Lichtes, welches uns aktiv und wach macht, filtert

 

BRENNESSELBLATTPULVER  | Brennesseln wachsen fast überall, eine der wichtigsten Wildkräuter bei uns, wirkt blutreinigend, stärkt das Immunsystem, wird bei Harnwegsproblemen eingesetzt, zu den Inhaltsstoffen zählen Flavonoide, Gerbstoffe, Serotonin, Calcium, Eisen, Kieselsäure, Acetylcholin, Ameisensäure und Chlorophyll (natürliche Quelle: Brennessel sammeln und essen (Smoothie, Wildkräutersalat, ...)

 

BOCKSHORNKLEESAMENPULVER | Bockshornklee auch grichisches Heu genannt, wird auch als Gewürz verwendet, enthält Saponine, welche sich auf die Inselzellen des Pankreas (Stimulation der Glucose-abhängigen Insulinproduktion) auswirken

 

BULLETPROOF COFFEE | eine Mischung aus Kaffee, Kokosöl (Alternativ auch MCT-Öl) und Weidebutter; erfunden hat es Dave Asprey; macht er Sinn (es gibt bessere Möglichkeiten Energie und vor allem Nährstoffe zu bekommen


C


CAROTINOIDE | umfassende Klasse von fettlöslichen Pigmenten/ Farbstoffen (sekundärer Pflanzenstoff) in Pflanzen; bewirken eine gelb-rote FärbungM Pro-Vitamin A zählt zum Beispiel zu ihnen; schützen in Pflanzen vor Zerstörung der Photooxidation (Oxidation/ Zerstörung durch Licht); werden auch als Farbstoff in Lebensmitteln eingesetzt (zum Beispiel bei Zuchtlachs, da diese keinen wilden Zugang zu Krustentieren haben; auch Flamingos fressen eigentlich Krustentiere - im Zoo werden die mit Carotinoiden zusätzlich gefüttert, Hühner, welche auf Grund ihrer Haltung kein Gras oder Mais finden, werden mit zusätzlichen Carotinoiden  gefüttert, sodass das Eidotter gelb wird); in der EU sind einige Carotinoide unter den Nummer E 160a bis E160g und E 161a bis E161h zugelassen

 

CINEOL | auch Bestandteil von Eukalyptusöl, schleimlösend, entzündungshemmend, wird bei Erkältungen verwendet

 

CORTISOL

 

CRH | CRH bzw. Corticotropin-releasing Hormone) wird im Hypothalamus hergestellt und regelt auftretenden Stress. Es triggert das sympathische (Stress) System und aktiviert die HHN-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Niere). Das sympathische System hat einen Einfluss auf Adrenalin & Noradrenalin und die HHN-Achse auf die Bildung von Cortisol. Kälte löst ua. diese Kaskade aus.

 

CUMARINE | sekundärer Pflanzenstoff, in hohen Dosen gesundheitsgefährdend, kommt auch in trockenen Waldmeisterblättern vor oder auch in Zimt


D


DERIVAT | ein abgeleiteter Stoff mit einer ähnlichen Struktur 

 

DHEA |  DHEA ist ein Steroidhormon. Wie Cortisol und die Sexualhormone wird es vom Körper mit Cholesterin als Hauptbaustein produziert. . Der größte Teil dieser Produktion findet in den Nebennieren statt, kleine Strukturen, die oben auf den Nieren am Hinterleib sitzen. Geringere Mengen werden auch im Darmtrakt und im Gehirn hergestellt. Der größte Teil des DHEA im Blutkreislauf zirkuliert in Form eines Derivats, DHEA-Sulfat (DHEAS). Der Darm wandelt DHEA-Ergänzungen auch in DHEAS um, bevor das Hormon ins Blut gelangt. Da DHEA und DHEAS so eng miteinander verwandt sind und vom Körper ineinander umgewandelt werden können, ist es sinnvoll, sie zusammen als DHEA zu betrachten.


E


EIWEIß | Makronährstoff, besteht aus Aminosäuren, liefert dem Körper 4,1 kcal, ist die Basis alle Leben

 

EPITHEL(ZELLE) | Zellen, welche zu einem Deckgewebe gehören

 

ESTRAGOL | Bestandteil von ätherischen Ölen, isoliert in hohen Dosen in Tierstudien bedenklich

 

EUGENOL | wird auch für die Herstellung von Vanillin genutzt, wirkt schmerzstillend, wirkt entzündungshemmend


F


FENCHON | ätherisches Öl im Fenchel; ölige Flüssigkeit mit einem kampferartigen Geruch und bitteren Geschmack; wird bei leichten Atemwegsproblemen eingesetzt

 

FETTE | 

 

FLAVONOIDE | sekundäre Pflanzenstoffe, entzündungshemmende, antioxidative, antivirale, antibakterielle Wirkung

 

FUNKTIONELLE MEDIZIN | 


G


GERBSTOFFE | pflanzliche Gerbstoffe - Tannine; besitzen eine zusammenziehende (adstringierende) und austrocknende Wirkung, entzieht Bakterien den Nährboden

 

GERSTENGRAS / GERSTENGRASPULVER | reich an Nährstoffen, antioxidative Enzyme und Chlorophyll, Chlorophyll bindet Aflatoxin (Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen [u.a. Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus]), enthält antioxidatives Enzym Superoxid Dismutase (SOD) - Unterdrückt oxidative Prozesse in der Zelle

 

GLUKAGON |


H


HORMONE | 

 

HYPOPHYSE |

 

HYPOTHALAMUS | 


I


INSULIN | 

 

INULIN | löslicher Ballaststoff, besteht aus mehreren Einheiten Fruktose, wirkt positiv auf das Immunsystem, fördert das Wachstum gesunder Bifidobakterien (hier gibt es verschiedene Arten - Bifidobacteria adolescentis, Bifidobacteria bifidus, Bifidobacteria breve, Bifidobacteria bulgaricus, Bifidobacteria infantis, Bifidobacteria longum), diese Bakterien hemmen zugleich den Wachstum potentiell pathogener Keime wie E. coli, Salmonella, Listeria (natürliche Quellen für Inulin: Chicoree, Zwiebel, Bananen)


J



K


KAMPFER | wirkt leicht betäubend, auswurffördernd, schmerzlindernd

 

KETONKÖRPERCHEN | Ketone = wasserlösliche & energiereiche Moleküle, die beim Fettstoffwechsels entstehen. Ketonkörperchen können gemessen werden: Ketone Azetoazetat (im Uri) und β-Hydroxabutyrat (im Blut)

 

KETOSE | Stoffwechselzustand, in dem genügend Ketone vorliegen, um den Körper mit Energie zu versorgen; Ketosewird oft mit dem Hungerstoffwechsel gleichgesetzt; der Unteschied zum Hunger-Stoffwechsel: Ketone entstehen hauptsächlich aus dem Abbau der zugeführten Nahrungsfette und nicht aus dem der körpereigenen Fettreserven; Ketose ist vorrangig im Winter für den Menschen relevant

 

KILOKALORIE | 

 

KOHLENHYDRATE |

 

KOLITIS | Oberbegriff für verschiedene akut oder chronisch verlaufende Entzündungen des Dick- oder Grimmdarmes - oft mit Durchfall begleitet

 

KOLLAGEN | 

 

kPNI | 

 

KUPFER | neben Zink und Eisen das dritt wichtigste, essentielle Spurenelement, die meiste Menge befindet sich in der Leber, im Hirn, Herz und Nieren, wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen


L


LEPTIN | Leptin ist ein Hormon, welches in den Fettzellen hergestellt und durch Insulin getriggert wird. Im Hirn kann Leptin an Leptin-Rezeptoren andocken und kommuniziert mit dem Hypothalamus. Hier spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Leptin muss produziert werden und das Gehirn muss Leptin "hören" (andocken án die Rezeptoren). Kälte kann hier zwar nicht direkt auf Leptin Einfluss nehmen, allerdings  auf die Schilddrüse und den Aufbau von braunem Fettgewebe.

 

LICHT | 

 

LINALOOL | entzündungshemmende Wirkung, wirkt beruhigend


M


MANGAN | wichtig für gesunde, kräftige Knochen, Enzymen, Neubildung von Glukose, Bildung von Melanin, den Hautpigmenten, Bildung von Neurotransmitter Dopamin, steuert Mitochondrien

 

MCT | MCT steht für Mittelkettige Triglyceride (medium-chain triglycerides); MCTs sind gesättigten Fettsäuren, die in Kokosfett( Kokosöl und Palmkernöl enthalten sind; MCT wird direkt und unabhängig von Carnitin und den Weg über die Leber verstoffwechselt. In der Leber werden MCTs bevorzugt in Ketonkörper umgewandelt; inzwischen ist ein großer Nahrungsergänzungsmarkt für MCT-Öle entstanden; ob man sie benötigt in dieser Form ist fragwürdig

 

MEISSNER-ZELLEN | Sinnesrezeptoren in der Haut; reagieren auf Druckveränderung; adaptieren schnell (passen sich an); nach dem Entdecker Georg Meissner benannt; gehören zu den Mechanorezeptoren

 

MERKEL-ZELLEN | Sinnesrezeptoren in der Haut; reagieren auf Druckintensität; benannt nach Friedrich Merkel (Anatom);

 

METAMODELLE | 


NEUROTRANSMITTER | 

 

NITRAT | Verbindung aus Stickstoff (N) und Sauerstoff (O); im Boden vorkommend; für Pflanzen wichtig, da aus ihm Aminosäuren (Eiweiße) entstehen; für Ertragssteigerung oft als Düngemittel genutzt; Pflanzen besitzen unterschiedliche Nitratspeicherung; Nitrataufnahme erfolgt über die Nahrung und das Wasser; Nitrat ist die Ausgangsbasis für Nitrit

 

NITRIT | Nitrit (NO2-) ist für Pflanzen wichtig und ein Zwischenprodukt; hilft der Pflanze bei der Stickstoffversorgung; Nitrat wird durch Enzyme und Bakterien in Nitrit umgewandelt (nicht nur in Pflanzen, sondern auch in den Böden, Gewässern); bei der Bildung von Nitrosaminen beteiligt (Gesundheitsgefährdende Wirkung)

 

NITROSAMINE | Verbindungen aus Nitrit und Aminen (Ähnliche Struktur mit Ammoniak) - diese Verbindung kann auch in unserem Magen entstehen (findet man aber auch in industriellen Erzeugnissen - gepökeltes Fleisch, Käse, Bier, Fleischprodukten); 

 

NORADRENALIN | Wenn wir schon bei Adrenalin sind, dann ist Noradrenalin oftmals nicht weit weg. Noradrenalin hat gegenüber Adrenalin zweierlei Wirkmechanismen. Zum einen als Hormon und als Neurotransmitter. Der Neurotransmitter wird vom sympathischen Nervensystem (Stress, Aktivierung) ausgeschüttet und entfaltet die ähnliche Wirkung von Adrenalin.


O


OLIGOMERE PROANTHOCYANIDINE (OPC) | auch unter oligomere Procyanidine, Proanthocyanidin, Procyanidin, procyanidolische Oligomere (PCO), Leucoanthocyanine, condensed Tannins bekannt, positiven Einfluss auf Herz-Kreislauf-System, wirkt antioxidativ, natürliche Quellen für OPC: Traubenkerne, Pinienrindenextrakt der Strandkiefer, Blätter des Ginkgo biloba, Schale roter Weintrauben (und damit auch im Rotwein), Heidelbeeren, Äpfel, Grüner Tee


P


PALEO | 

 

PHENYLPROPANOIDEN | leitet sich von Phenylalanin ab (Aminosäure), werden von Pflanzen und Mikroorganismen gebildet; sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu ihnen, in Pflanzen wirken sie als antibakteriell, fungizid, Fraßgift

 

PROLIFERATION | Zellwachstum, Zellteilung

 

PROLIFERATIONSPHASE | die dritte Phase in der Wundheilung (3. bis 10. Tag), Neubildung von Gefäßen; in der Wunde bilden sich Proteine und Kollagen, die Wunde wird kleiner


Q



R


RDA | Recommended Daily Allowance - tägliche empfohlene Zufuhr eines essentiellen Nährstoffs

 

REISHI | 


S


SAPONINE | sekundären Pflanzenstoffen und besitzen die Eigenschaft in wässriger Lösung einen Schaum zu bilden, wenn sie geschüttelt werden. Ein Teil des Saponinmoleküls ist wasserlöslich und ein andere fettlöslich - vergleichbar mit Seife. Sapo = lateinisch für Seife (sh. Antinährstoffe)

 

SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE | dienen der Pflanze als Abwehr-, Farb-, Duft- und Aromastoffe; regulieren auch den Wachstum der Pflanze; man schätzt, dass zwischen 60.000 und 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe existieren

 

SENFÖLGLYKOSIDE | sogenannten Sekundärmetabolite - Stoffe, die keine primäre Bedeutung wie Wachstum oder Vermehrung haben), heute sind mehr als 120 verschiedene Senfölglykoside bekannt, verantwortlich für eine scharfen und leicht bitteren Geschmack, oftmals für den stechenden Geruch bekannt (dieser wird vorwiegend wegen den verbundenen Schwefelatomen verursacht), die Wirkung kommt durch die Verdauung zustande (die Abbauprodukte nennt man dann Senföl - zum Beispiel Thiozyanate, Sulforaphan oder Isothiozyanate), Sulphorophan aktiviert das Immunsystem und wird gegen heliobacter pylori angewandt

 

SPINATPULVER | getrockneter Spinat, enthält Beta-Carotin (günstig für die Sehkraft), Vitamin K, Vitamin C, Chlorophyll

 

SPIRULINA/ SPIRULINAPULVER | Spirulina = Blaualge, sehr nährstoffreich (670% mehr Protein als Tofu, 3100% mehr ß-Carotin als Karotten, 5100% mehr Eisen als Spinat, Bereits 20 g/Tag decken den Bedarf an B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin) Quelle), in Tiermodellen wirkt sie entgiftend im Bezug auf Schwermetallen, Eiweiß sehr hochwertig

 

SUPPLEMENTIERUNG | Ergänzung von (Miko-)Nährstoffen


T


TESTOSTERON

 

THIAMIN | Vitamin B1, auch Thiamin genannt, kann sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Produkten vorkommen. Vollkornbrot, Hafer oder Schweinefleisch enthalten viel Vitamin B1. Seine Hauptwirkungsbereiche sind Nerven und Gehirn, aber auch Herz und Muskeln. Eine regelmäßige Vitamin-B1-Zufuhr ist somit wichtig. Vitamin B1 ist auch wichtig für ein normal funktionierendes Nervensystem und wird oft als das "Nervenvitamin" bezeichnet, da es beim Transport von Signalen von Nerven zu Muskeln beteiligt ist. Ein Mangel an Vitamin B1 führt zu Nervosität, Müdigkeit, Neigung zu Depressionen, zu einem schwachen Gedächtnis und zu Schlafstörungen. Vitamin B1 ist ein essentieller Nährstoff und kann als solcher nicht vom Körper selbst produziert werden, aber auch nicht in großen Mengen.

 

THYROXIN | Die Schilddrüse (Thyreoidea) liegt im Halsbereich und hat die Form eines Schmetterlings. Ihre Hormone T4 (Thyroxin) und T3 (Triiodthyronin) greifen auf den Energiehaushalt und somit auf die Regelung unseres Energiegrundumsatzes ein. Wenn die Körpertemperatur in Gefahr ist (Kältebad, Eistonne, kaltes Duschen), dann enthält der Hypothalamus die Meldung "zu kalt" und schüttet TRH (Thyreotropin-Releasing Hormon) aus. Dieses regt die Hypophyse zur Produktion von TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) an, welches wiederum die Schilddrüse anregt T3 und T4 zu produzieren. Diese regen nun den Stoffwechsel in den Zellen an. Kälte (saisonal) hat also einen wichtigen Einfluss auf die Bildung von Schilddrüsenhormone und überhaupt die Funktion der Schilddrüse.

 

TIGHT JUNCTIONS | enge Verbindungen, befinden sich in der Darmschleimhaut; kleine Zwischenzellräume zwischen den Zellen der Darmschleimhaut

 

TOCOPHEROLE | 

 

TRH | (Thyreotropin-Releasing Hormon) aus. Dieses regt die Hypophyse zur Produktion von TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) an, welches wiederum die Schilddrüse anregt T3 und T4 zu produzieren. Diese regen nun den Stoffwechsel in den Zellen an. Kälte (saisonal) hat also einen wichtigen Einfluss auf die Bildung von Schilddrüsenhormone und überhaupt die Funktion der Schilddrüse.


V


VITAMIN B1 | Vitamin B1, auch Thiamin genannt, kann sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Produkten vorkommen. Vollkornbrot, Hafer oder Schweinefleisch enthalten viel Vitamin B1. Seine Hauptwirkungsbereiche sind Nerven und Gehirn, aber auch Herz und Muskeln. Eine regelmäßige Vitamin-B1-Zufuhr ist somit wichtig. Vitamin B1 ist auch wichtig für ein normal funktionierendes Nervensystem und wird oft als das "Nervenvitamin" bezeichnet, da es beim Transport von Signalen von Nerven zu Muskeln beteiligt ist. Ein Mangel an Vitamin B1 führt zu Nervosität, Müdigkeit, Neigung zu Depressionen, zu einem schwachen Gedächtnis und zu Schlafstörungen. Vitamin B1 ist ein essentieller Nährstoff und kann als solcher nicht vom Körper selbst produziert werden, aber auch nicht in großen Mengen.

 

VITAMIN C | Ascorbinsäure; wasserlösliches Vitamin, wichtig für Knochen, Zahnschmelz, Immunsystem, Enzyme, Bindegewebe

 

 


W


WEINTRAUBENEXTRAKT | auch Traubenkernextrakt, enthält sekundäre Pflanzenstoffe | enthält OPC (auch unter oligomere Procyanidine, Proanthocyanidin, Procyanidin, procyanidolische Oligomere (PCO), Leucoanthocyanine, condensed Tannins bekannt), positiven Einfluss auf Herz-Kreislauf-System, wirkt antioxidativ, natürliche Quellen für OPC: Traubenkerne, Pinienrindenextrakt der Strandkiefer, Blätter des Ginkgo biloba, Schale roter Weintrauben (und damit auch im Rotwein), Heidelbeeren, Äpfel, Grüner Tee

 

WEIZENGRAS | hoher Gehalt an Vitamin C wird beworben - oft findet man Vergleiche wie "60mal soviel wie Orangen" - persönlich geht mir da die Galle (100g Weizenpulver enthält ca. 97mg Vitamin C, andere Seiten schreiben sogar deutlich geringer - Orange (ca. 250g) enthält 112,5g (auf 100g 45mg)), enthält Lutein (wirkt antioxidativ) - (natürliche Quellen für Vitamin C: Brokkoli & Grünkohl - Zubereitung beachten (Vitamin C ist licht und hitzeinstabil) (natürliche Quellen für Lutein: Grünkohl, Spinat, Mangold, Basilikum, Rucola, Pistazien, Erbsen, Eier, Huhn)

 

WERNICKE-KORSAKOFF-SYNDROM | Vitamin B1/ Thiamin Mangel bei Alkoholikern


X


XENOBIOTIKA | körperfremde Substanzen/ Stoffe, welche eine Immunreaktion auslösen


Z


ZINK | wichtig für das Immunsystem, Reduzierung von Entzündungen, Energieproduktion, Stoffwechsel, 

 

ZYTOKINE | regulieren Wachtsum und Differenzierung von Zellen; 


QUELLEN


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Carsten Wölffling (B.Sc) | Functional Basics

Coach für artgerechte Gesundheit | Sporttherapeut, Health & Food Coach, kPNI i.A, 

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