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Was ist Insulin?

Was ist Insulin?


Lesezeit:

4min

Was erfährst du:

  • Was ist Insulin?
  • Was ist der Blutzucker?
  • Wie funktioniert Insulin (eigentlich)
  • Insulinresistenz: Wenn es nicht mehr funktioniert.
  • Wie beeinflusst Insulin das Gewicht?
  • Welche Nachteile hat Insulin?
  • Welche Vorteile hat Insulin?


Insulin ist eines der wichtigsten Hormone in deinem Körper.

 

Es beeinflusst deinen Hunger, deinen Appetit, dein Körpergewicht, dein Körperfettanteil, dem Muskelaufbau und mehr ein Rolle.

 

Was du über Insulin wissen solltest, erfährst du in diesem Artikel. Viel Spaß beim Lesen.


Was ist Insulin?


Insulin ist ein anaboles, muskelaufbauendes Hormon, welche von den Beta-Zellen (Langhans-Zellen) in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird und spielt beim Kohlenhydratstoffwechsel (Zucker) seine Hauptrolle.

 

Es erleichtert den Transport aller Makronährstoffe über die Blutbahn.

 

Im Bereich Stoffwechsel regelt es den Übergang vom Kohlenhydrat- zur Fettverbrennung (ist Insulin im Blut funktioniert die Fettverbrennung nicht!).

 

Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel geht mit einer Leptinresistenz und indirekt mit einem erhöhten Cortisolspiegel einher.

 

Wenn wir etwas Essen, was Kohlenhydrate oder Eiweiß enthält, verändert sich der Blutzuckerspiegel. Ist dieser zu hoch, bekommen die Gefäße Probleme, daher wird Insulin ausgeschüttet und reguliert diesen dann. Sprechen wir aber erst einmal über den Blutzucker!

 

Insulin ist dafür verantwortlich, deinen Blutzucker zu regulieren, in dem er diesen senkt. Auch hat Insulin einen Einfluss auf dein Körperfett, deine Muskeln und deine Leber.

 

Insulin wird auch gerne mal als "Masthormon" bezeichnet. Es erhöht die Fettsynthese und hemmt den Abbau von Fettgewebe. Im Fettgewebe erhöht Insulin die Aufnahme von Glukose, wodurch die Fettzellen größer werden.

 

Insulin spielt eine Rolle bei der Unterdrückung der Leberglukoseausscheidung. Insulin ist auch für die Stimulierung der Proteinsynthese in den Muskeln verantwortlich.


Was ist der Blutzucker?


Jetzt habe ich bereits ab und zu den Blutzucker erwähnt. 

 

Die meisten Menschen, die von sich annehmen, dass sie gesund sind, gehen vermutlich einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung.

 

Da wird dann üblicherweise Blut abgenommen und der Nüchternblutzucker bestimmt.

 

Als normal gilt ein Blutzucker unter 100 mg/dl (Deziliter = 100ml – bzw. ein zehntel von einem Liter) (= 5,5 mmol/l).

 

Liegt unser Blutzucker darunter sind wir glücklich und der Arzt ist es auch (oder auch nicht...).

 

Doch gibt es leider einige Probleme sich alleinig auf den Blutzucker zu verlassen.


Gängige Blutzuckerwerte


  Nüchtern-Blutzuckerwert
 Diabetes mellitus  ≥ 126 mg/dl ≥ 7 mmol/l
Abnormer Nüchtern-Zucker 100 - 125 mg/dl 5,6 – 6,9 mmol/l
Blutzuckerwerte Normal < 100 mg/dl < 5,6 mmol/l

Was beeinflusst den Blutzucker?


Der Blutzucker ist relativ leicht beeinflussbar, zum Beispiel durch

  • Training,
  • eine Infektion,
  • Schlaf und
  • Stress, um nur einige der Faktoren zu nennen.

Es ist also nur eine Momentaufnahme.

 

Die Frage ist in-wie-weit ein Blutzucker von 100 mg/dl tatsächlich noch als normal anzusehen ist.

 

Leider wird in der Medizin meistens nur auf „normal“ Werte geachtet, nicht auf „optimal“ Werte. Die Ernährung spielt bei der Messung weniger eine Rolle, da es ja eigentlich der Nüchternblutzucker ist (also vorher nichts gegessen!)


Der Langzeitzuckerwert Hb1ac.


Hb leitet sich von Hämoglobin ab. Glucose, also Zucker, das sich im Blut befindet hat die Eigenschaft, dass sie sich an andere Moleküle binden kann – zum Beispiel Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. 

 

Dieser Vorgang wird als Verzuckerung oder Glykierung bezeichnet und ist irreversibel.

 

Je mehr Zucker sich im Blut befindet, und je länger sich der Zucker dort befindet, um so mehr Hämoglobin kann verzuckert werden.

 

Der Hba1c wird routinemäßig nur bei Diabetikern bestimmt, da er ein Indikator für die Blutzuckerkontrolle ist.

 

Erhöhte Hba1c Werte stehen in starkem Zusammenhang mit zahlreichen chronischen Erkrankungen.

 

Wie würdest du diese Fragen pauschal beantworten?

  • Wirst du plötzlich müde?
  • Schwitzt du im Schlaf oder hast du nachts häufig Durst?
  • Hast du Lust auf Süßes nach einem stressigen Tag oder Isst du dann am Abend bevorzugt kohlenhydratreiche Mahlzeiten?
  • Gibt es in deiner Familie Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinspiegel?
  • Hast du ständig Durst und musst du häufig auf Toilette?

Die Fragen sind aus meinem Insulinresistenz-Fragebogen (Diesen gibt es im Brainfood Seminar bzw. verwende ich im Coaching) - wenn du alleine zwei davon mit ja beantworten würdest, besteht die Möglichkeit, dass du wahrscheinlich schon Unterzuckerungen erlebst, die ein Beginn einer Insulinresistenz anzeigen können.


Wie funktioniert Insulin (eigentlich)?


Wenn dein Blutzucker steigt, dann ist das schädlich für deine Gefäße. Insulin ist ein anaboles, muskelaufbauendes Hormon, welche von den Beta-Zellen (Langhans-Zellen) in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird und spielt beim Kohlenhydratstoffwechsel (Zucker) seine Hauptrolle. 

 

Insulin wirkt u.a.:

  • antientzündlich,
  • Unterstützt die Erneuerung von Gewebe,
  • Rückgewinnung von Mineralien in der Niere

Es erleichtert den Transport aller Makronährstoffe über die Blutbahn. Im Bereich Stoffwechsel regelt es den Übergang vom Kohlenhydrat zur Fettverbrennung (ist Insulin im Blut funktioniert die Fettverbrennung nicht!). Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel geht mit einer Leptinresistenz und indirekt mit einem erhöhten Cortisolspiegel einher. 

 

Kurz und knapp:

  • Blutzuckeranstieg
  • Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse kriegen das mit.
    • genauer gesagt nehmen die Beta-Zellen aus der Bauchspeicheldrüse Glucose insulinunabhängig über GLUT1 auf (Glucosetransporter)
    • ab 5mmol/l Glucose schüttet die Bauchspeicheldrüse bereits gespeichertes Insulin aus Vesikel aus
    • Insulin wird oszillierend abgegeben (alle 3 bis 6 Minuten
    • der erste Peak (die meiste Menge) zu Beginn und dann nach 10 Minuten neu produziertes Insulin
  • Insulin transportiert nun Glucose zu Muskel- und Leberzellen
  • dort gelangt es nicht rein
    • in der Zellmembran befinden sich GLUT4 Transporter, welche die Glucose in die Zelle transportieren
    • diese sind gekoppelt mit einem Insulinrezeptor - das bedeutet, sie sind insulinabhängig
    • Insulin kommt nun mit dem Zucker aus dem Blut - dockt an dem Rezeptor an und die GLUT4 Transporter schleusen nun den Zucker in die Zelle
  • MERKE: Muskeln- & Leberzellen haben Insulinrezeptoren, welche mit dem Glukosetransporter (GLUT4) kommunizieren und Zucker in die Zelle bringen

Wenn das alles so funktioniert, bist du Insulinsensitiv! Also alles in Ordnung. Deine Zellen verstehen Insulin und alles ist gut!


Was ist eine Insulinresistenz?


Insulinresistenz klingt erstmal richtig schlimm, oder?

  • Aber ist es immer pathologisch? Also krank?
  • Oder hat sich die Natur sich dabei etwas gedacht, Zellen Iinsulinresistent zu machen?

Wenn ich schon so frage, dann kannst du dir vielleicht die Antwort denken. Eine Resistenz (die Rezeptoren hören nicht auf einen Botenstoff, in dem Falle also Insulin) ist physiologisch und evolutionär sogar gut!

 

Insofern es im "Rahmen" ist. Eine lokale Insulinresistenz wird genutzt für die Energieverteilung im Körper.

 

Als Beispiel:

  • Du machst gerade Sport und bewegst dich. Dann werden deine Verdauungsorgane Insulinresistent. Die Energie steht deiner Muskulatur zur Verfügung.
  • Das gleiche funktioniert auch bei einem Infekt/Entzündung. Oft hat man da keine wirkliche Lust auf Bewegung. Deine Muskeln sind Insulinresistent. Bewegst du dich dennoch - spielst du gegebenenfalls mit dem Muskel deines Herzens ein gefährliches Spiel (Herzmuskelentzündung).

Leider führen auch Bewegungsmangel, Übergewicht, eine hohe Mahlzeitenfrequenz & (zu-)viele Kohlenhydrate, eine Leptinresistenz (besprechen wir noch genauer!) & stille Entzündungen zu einer Insulinresistenz.

 

Das sind Dinge, welche recht neu für deinen Körper sind... .


Wenn die Insulinresistenz dann nicht mehr natürlich ist.


Die Zellen können nicht unbegrenzt die Massen an Glucose aufnehmen, sodass sie sich schützen:

  • sie hören nicht mehr auf Insulin (die Insulinrezeptoren bauen sich ab) – nach dem Motto, wenn SOOOO viel Insulin da ist, dann brauch ich gar nicht so viele Rezeptoren.

Das bedeutet auch zeitgleich, dass somit weniger Glut 4 Transporter aktiviert werden.

 

Es entsteht eine Insulinresistenz mit der Folge, dass der Blutzucker weiterhin steigt und erhöht bleibt.

 

Viel Insulin hilft nicht viel - aber sehr viel Insulin! Die Bauchspeicheldrüse schüttet soviel Insulin aus, bis die Zellen nicht anders können als die Glucose aufzunehmen bzw. Glucose in Palmitinsäure umgewandelt wird. Das ist am Ende Fett.

 

Auch entsteht oxidativer Stress, erhöhte Blutfettwerte und weitere Schädigung der Zellen.

  • Das Ergebnis - noch resistenter werden… .

Natürlich zeigt der Körper dann schon Symptome und im schlimmsten Falle (oder zum Glück, da man dann gewillt ist, etwas zu verändern) bereits Krankheitsbilder, wie Bluthochdruck, Übergewicht, Blutzuckerschwankungen, Diabetes etc..


Wie beeinflusst Insulin dein Gewicht?


Insulin hat verschiedene Auswirkungen auf dein Gewicht. Es reduziert den Appetit kann aber deinen Fettanteil des Körpers erhöhen. Insulin ist eines der großen 4 Hormone, welche das Gewicht beeinflussen (es gibt noch viele mehr!).

  • Insulin bringt Glukose in deine Leber-, Muskel- und Fettzellen.
  • Insulin zwingt die Fettzellen zur Aufnahme von Blutfett (Lipide) und wandelt diese auch in andere Fettarten (Triglyceride) um.
  • Insulin verringert die Freisetzung von Fett in den Fettzellen, so dass du mehr Fett speichern.

Bei gesunden Männern wurde gezeigt, dass Insulin den Triglycerid- und Cholesterinspiegel (VLDL) senkt.

 

 

Es wirkt also auch schützend, indem es Fett speichert (höheres Blutfett ist nicht gut).

 

Es hat sich gezeigt, dass Insulin wichtig ist, um den Gehalt eines Enzyms aufrechtzuerhalten, das für den Abbau von Triglyceriden im Fettgewebe verantwortlich ist. Fettgewebe setzt Adipokine frei, die eine Rolle bei der Entstehung von Insulinresistenz spielen können.

 

In-vitro stimuliert Insulin die Bildung von Fettgewebe durch die Verwendung von Glukose. Bei gesunden Männern waren erhöhte Insulinwerte mit größeren Mengen an Fett um die Organe herum verbunden (viszerales Fett).


Welche Nachteile hat Insulin?


Im Grunde gibt es keine Nachteile für irgendwelche Hormone in unseren Körper.

 

Allerdings schaffen wir es in der heutigen Zeit das Hormonsystem ordentlich zu ärgern und bringen es aus der Balance. Das bekommen wir dann gern als Diagnose im Verlauf des Lebens als Rechnung. Hast du Lust darauf? Ich nicht! Deshalb muss eine funktionierende, artgerechte Basis her.


Hat Insulin einen Einfluss auf die Krebsentstehung?


Die Nüchtern-Glukose, Insulin und das Vorhandensein von Insulinresistenz wurden mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs in Verbindung gebracht.

 

Es wurden Erhöhungen eines mit Insulin (IGF-1) verbundenen Hormons bei Menschen mit Lungenkrebs.

 

Hyperinsulinemie kann mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs verbunden sein (Korrelation versus Kausalität ist hier ein Thema).


Wie wirkt Insulin auf die Leber?


In isolierten Rattenleberzellen zeigte sich, dass Insulin die Freisetzung von Cholesterin (VLDL) hemmt und die Freisetzung von Triglyceriden stimuliert.

 

Insulin löst die Freisetzung eines Blutzucker regulierenden Enzyms (Glucokinase) über die Leber aus.


Insulin verhindert die Autophagie.


Insulin ist insofern ungünstig, da es die Autophagie oder den Abbau von geschädigten Zellteilen (Organellen) verringert.

 

Wenn du die Autophagie auf Grund ständiger Insulinausschüttung verhinderst bzw. reduzierst, kommt das deinem Körper nicht zu Gute!


Vorteile von Insulin.


Ich möchte noch einmal betonen, dass Insulin etwas sehr gutes ist. Wenn du Insulin ständig auf Grund deiner Ernährungsgewohnheit und deines Lebensstiles auf die Probe stellst, begehst du Raubbau an deinem Körper.


Insulin & der Blutzucker.


Insulin ist verantwortlich für die Senkung der Glukose und deren Speicherung in Körpergeweben wie Fett, Muskel und Leber.

 

Geringere Insulinwerte bewirken, dass die Leber Glykogen in Glukose umwandelt und in das Blut abgibt. Dies ist einer der Gründe, warum viele Personen mit niedrigem Insulin auch oft einen höheren Blutzuckerspiegel haben.

 

Insulin verringert auch die Produktion von Glukose aus Protein (Gluconeogenese).

 

Insulin ist also sehr praktisch! Schützt vor Abbau von Muskulatur oder anderem Gewebe.


Insulin & die Nervengesundheit.


In einem Literaturbericht wurde gezeigt, dass Insulin durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn gelangt und seine Wirkung über Gehirninsulinrezeptoren ausübt.

 

In einem Rattenmodell von Diabetes verhinderte die Insulinbehandlung Nervenleitfähigkeitsprobleme und bewahrte einen Marker für die Nervengesundheit (Myoinositol).

 

Insulin ist einer von vielen Faktoren, welche das Nervenwachstum in Reagenzgläsern stimulieren können. In Reagenzgläsern fördern Insulin und die Insulin-Wachstumsfaktoren das Wachstum des Ischiasnervs in Reagenzgläsern.

 

Die positiven Auswirkungen von Bewegung auf das Gehirn scheinen durch ein insulinähnliches Hormon vermittelt zu werden (IGF-1).

 

Bei Alzheimer und gesunden Probanden konnte das Insulin das Gedächtnis verbessern.

 

Allerdings erhöhte Insulin einen Marker von Alzheimers (AB42).


Insulin fördert die Knochengesundheit.


In isolierten knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) erhöhte Insulin ihre Aktivität beim Knochenaufbau.

 

In vitro erhöhte Insulin die Menge eines Proteins (Collagenase), das für die Bildung von Collagen im Knochen verantwortlich ist.


Insulin & das Herz-Kreislauf-System.


In vitro reguliert Insulin ein Protein, von dem bekannt ist, dass es neue Blutgefäße bildet (VEGF - Vascular Endothelial Growth Factor).

 

Insulin hemmt die Thrombozytenbildung durch Erhöhung einer bestimmten Verbindung (cGMP - Cyclisches Guanosinmonophosphat ist ein Second Messenger, ein zellulärer Botenstoff, der für die Weiterleitung von Signalen in der Zelle verantwortlich ist.).

 

In Schweineherzen kann Insulin die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels erhöhen.

 

Insulin zwingt die Arterienwandmuskulatur zur Entspannung und erhöht so den Blutfluss, insbesondere in Mikroarterien. Ein Mangel an Insulin reduziert den Blutfluss.

 

Dünnen Menschen ist oftmals kalt.  Einer der vielen Gründe ist das niedrige Insulin, welches die Durchblutung reduziert und das höhere Fasteninsulin ist mit einer niedrigeren Kapillardichte verbunden.


Insulin & die Muskulatur


Insulin verringert den Abbau von Protein aus dem Muskel und erhöht auch die Aufnahme von Proteinaminosäuren.

 

Muskeln spielen eine sehr große Rolle bei der Verwertung und dem Stoffwechsel von Glukose, die durch Insulin vermittelt wird.

 

Diabetiker zeigten viel weniger Fähigkeit, Glukose im Muskelgewebe wegen der Insulinresistenz zu nutzen.

 

Insulin verursacht eine erhöhte Durchblutung (Dilatation) der Muskeln durch den Stickoxidweg.

 

Der Triglyceridspiegel in einem Muskel ist negativ korreliert mit dem Grad der Insulinempfindlichkeit der Muskeln (Messung der zellulären Reaktion auf Insulin)

 

Zusammengefasst:

  • Insulin verringert den Proteinabbau in den Muskeln,
  • erhöht die Proteinsynthese im Muskel-, Fett- und Lebergewebe und
  • erhöht den Transport von Aminosäuren in das Gewebe

Insulin & die Magensäure


Insulin erhöht die Sekretion von Salzsäure durch Parietalzellen im Magen.

 

Bei sehr dünnen Menschen kann es zu einer HCL-Verminderung kommen. Ein Grund ist das geringe Insulin.


Insulin & Mineralien


In vitro vermindert Insulin die Wasser-, Kalium- und Natriumsekretion durch die Niere.

 

Bei gesunden Menschen konnte Insulin die Menge des im Urin ausgeschiedenen Natriums verringern.

 

Insulin senkt das Blutkalium.  Dies geschieht, indem es die Zellen zwingt, Blutkalium aufzunehmen.

 

Insulin verringert die Ausscheidung von Nierensalz.  Dies ist ein Grund, warum Personen mit niedrigem Insulin einen niedrigeren Blutdruck haben, da die Salzretention den Blutdruck erhöht.


Zusammenfassung zum Thema Insulin


  • Insulin ist ein anaboles, muskelaufbauendes Hormon, welche von den Beta-Zellen (Langhans-Zellen) in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird und spielt beim Kohlenhydratstoffwechsel (Zucker) seine Hauptrolle.
  • Insulinresistenz ist etwas natürliches, außer man fordert die Evolution heraus, dann kann eine Insulinresistenz auch pathologisch werden
  • Insulin reguliert den Blutzucker
  • Insulin fördert die Nervengesundheit
  • Insulin schützt das Herz-Kreislauf-System
  • Insulin fördert die Knochengesundheit
  • Insulin fördert die Magensäureproduktion


QUELLEN

Quellen und Inhalte werden nach größter Sorgfalt recherchiert. Eine große Auswahl an Quellen werden hier aktuell aufgelistet!


  • (Insulin & Beta-Zellen) https://link.springer.com/article/10.1007/s00125-003-1153-1
  • (Insulin & Glucose) http://diabetes.diabetesjournals.org/content/31/11/957.short
  • (Insulin & Allgemein) https://academic.oup.com/bja/article/85/1/69/263650
  • (Insulin & Appetit) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21294236
  • (Insulin & Allgemein) https://en.wikipedia.org/wiki/Insulin
  • (Insulin & Adipokine) https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/01.ATV.17.7.1454
  • (Insulin & Gewicht) http://www.jbc.org/content/233/2/267.short
  • (Insulin & viszerales Fett) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/002604959090297P
  • (Insulin & Krebs) https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/202010
  • (Insulin & Krebs) https://link.springer.com/article/10.1007/BF00052777
  • (Insulin & Leber) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0026049586900260
  • (Insulin & Leber) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0009279797000756
  • (Insulin & Leber) http://www.jbc.org/content/263/2/740.short
  • (Insulin & Autophagie) https://en.wikipedia.org/wiki/Insulin
  • (Insulin & Blutzucker) http://diabetes.diabetesjournals.org/content/31/11/957.short
  • (Insulin & Neurologie) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC301888/
  • (Insulin & Neurologie) https://www.pnas.org/content/89/24/11716.short
  • (Insulin & Neurologie) http://www.jneurosci.org/content/20/8/2926.full
  • (Insulin & Gedächtnis) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453002000872
  • (Insulin & Alzheimer) http://n.neurology.org/content/60/12/1899.short
  • (Insulin & Knochen) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0092867410006215
  • (Insulin & Gefäße) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15473891
  • (Insulin & Gefäße) http://diabetes.diabetesjournals.org/content/43/8/1015.short
  • (Insulin & Herz/Schwein) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2595248/
  • (Insulin & Gefäße) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC442253/
  • (Insulin & Muskulatur) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2403659?dopt=Abstract
  • (Insulin & Muskulatur) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC295191/
  • (Insulin & Muskulatur) http://diabetes.diabetesjournals.org/content/46/6/983.short
  • (Insulin & Muskulatur) https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168822711700146
  • (Insulin & Mineralien) https://link.springer.com/article/10.1007/BF00586561
  • (Insulin & Nieren) https://link.springer.com/article/10.1007/BF00274259
  • (Insulin & Lebtin) https://febs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1016/S0014-5793%2896%2901477-9
  • (Insulin & Fasten) https://arizona.pure.elsevier.com/en/publications/association-of-dietary-composition-with-fasting-serum-insulin-lev



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